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Mehdis Kulturzentrum

Musik, Kultur & Menschen im Amtsgericht Petershagen

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1. LANGE NACHT DER LITERATUR

12. Oktober um 18:00 - 23:00

1. LANGE NACHT DER LITERATUR
12. Oktober 2019 – Ab 18.00 Uhr

-Richterin Barbara Salesch

-Autorin Nadine Pungs/ liest aus ihrem neuen Buch „Das verlorene Kopftuch“. Musikalische Begleitung mit Omid Bahadori!
– Andrea Gerecke / Der 9. Krimi „Endstation Minden“
– Dr. Martin Heinzelmann/ Ein Weser-Radweg-Krimi“
– Lesebühne Minden
– Georg Klingsiek / Das Alte Amtsgericht

-Die Herforder Autorinnen-Gruppe

Tickets: VVK: 12,00€ Abendkasse 15,00€
“Die VV Karten erhältlich nur in Petershagen bei Mehdis, Ameise Kulturhügel Minden, Bücherwurm Minden(Obermarkt Str. in Minden)
An: info@mehdis-kultur.de / mazlumsaki@web.de /
Tel. 05707 800120 / Mobil: 01725859432 / www.mehdis-kultur.de

 

Nadine Pungs, 1981 im Rheinland geboren, studierte Literaturwissenschaft und Geschichte. Davor, währenddessen und danach tingelte sie jahrelang als Kleinkünstlerin durch die Dörfer von Posemuckel bis Hintertupfing, spielte am Theater und organisierte Comedyshows, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Was vom Geld übrig bleibt, steckt sie seit jeher in ihre Reisen. Denn auf der Suche nach Intensität und Schönheit zieht es sie immer wieder in die Welt. Zumeist allein. Ihre Geschichten bloggt sie u.a. auf www.reisedepeschen.de. Mit ihrer Iran-Reportage „Randvoll ist mein Herz“ gewann sie den The-Travel-Episodes-Schreibwettbewerb. Bei Malik liegt bereits ihr Reisebericht „Das verlorene Kopftuch. Wie der Iran mein Herz berührte“ vor. Die Autorin lebt in Düsseldorf.

 

Omid Bahadori: Bezeichnend für die Musik des in Deutschland heimisch gewordenen Musikers Omid Bahadori ist die Auflösung kultureller Barrieren. Der gebürtige Perser agiert seit über zwanzig Jahren mit verschiedenen Musik-und Theatergruppen unterschiedlicher Genres. Seit acht Jahren ist er mit seiner Musikgruppe Sedaa aktiv, für die er mongolische Musiker nach Deutschland einlädt und weltweit Konzerte gibt. Omid stellt unter anderem Lieder aus seiner aktuellen CD „Finally at home“ vor. Dabei entsteht eine gelungene Fusion zwischen unterschiedlichen musikalischen Traditionen. Mit seinem gefühlvollen Gitarrenspiel verbindet er Klänge aus dem orientalischen Raum mit der europäischen und nordamerikanischen Musikgeschichte und Tradition.

 

– Andrea Gerecke / Das 9. Krimie „Endstation Minden“

9. Fall von Kommissar Rosenbaum: „Endstation Minden“

Ein weiteres Mal lässt die Hiller Autorin Andrea Gerecke ihren Kommissar Alexander Rosenbaum agieren. „Endstation Minden“ heißt der bereits 9. Fall der regionalen Reihe, die sich durch reichlich Lokalkolorit – diesmal rund um die Schienen – auszeichnet. Und darum geht es: Der Fall am Bahnhof von Minden scheint zunächst sehr nebulös. Denn der Tote hatte durchaus überzeugende Gründe, um im tristen Monat November freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Kurz darauf häufen sich die Ereignisse. Schließlich sieht es über Facebook und eine spezielle WhatsApp-Gruppe so aus, als würde ganz gezielt zu Selbstmord aufgerufen. Doch Aufnahmen von Überwachungskameras vermitteln ein anderes Bild. Die Kripo geht von einem Serientäter, einer Gruppe oder mehreren Nachahmern aus und muss ihre Kräfte überregional bündeln. Hauptkommissar Alexander Rosenbaum ermittelt mit dem Team „Bahnsteig“ mit zeit- und kräfteraubendem Einsatz. Ganz anders gelagert scheint da das Ereignis in der traditionsreichen Museums-Eisenbahn von Minden zu sein, als im folgenden Frühjahr eine Reisende einem Bienenstich erliegt. Den Hinweis seiner Nachbarin auf die tödlich endende Zugfahrt hält Alexander zunächst lediglich für eine amüsante Geschichte… Andrea Gerecke ist bei der 1. Langen Nacht der Literatur am 12. Oktober 2019 im Alten Amtsgericht von Petershagen dabei. Die gebürtige Berlinerin entdeckte kurz vor dem Jahrtausendwechsel die Liebe zum Landleben mit den dortigen kreativen Möglichkeiten. Umzug ins vorletzte Haus an einer Dorfstraße in Ostwestfalen. Arbeit als freie Autorin und überregionale Journalistin. Literarische Spezialität sind mörderische Geschichten, in denen ganz alltägliche Situationen kippen. Nach den Gutenachtgeschichten für Erwachsene „Gelegentlich tödlich“ folgten „Warum nicht Mord?!“ und „Ruhe unsanft“. Seit 2011 gibt es die Minden-Krimis innerhalb der Weserbergland- bzw. Niemeyer-Krimi-Reihe mit Hauptkommissar Alexander Rosenbaum, der Jahr um Jahr einen Fall löst… Dazu gesellen sich humoristische und satirische Texte, Prosa und Lyrik sowie im Jahr 2015 „Weihnachtsgeschichten aus dem Weserbergland“, 2017 „Weserbergland. Um fünf am Weserstein!“ (der etwas andere Reiseführer) und 2019 „Wahre Heldinnen. Starke Frauen aus Westfalen“. Veröffentlichungen in zahlreichen Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften. Mitglied der Mörderischen Schwester, Literaturnetzwerkerin und -organisatorin.

Siehe auch: www.autorin-andrea-gerecke.de

 

– Dr. Martin Heinzelmann / Ein Weser-Radweg-Krimi“

HÄTTE, HÄTTE, FAHRRADKETTE

Göttinger Autor und Völkerkundler Martin Heinzelmann veröffentlicht unterhaltsame Krimi-Erzählung über Deutschlands beliebtesten Radweg

Ein Bankräuber, zwei befreundete Ehepaare, ein Polizist, ein Mann mit langen Haaren und ein Radsportler-Duo. So eine Kombination kann nur entstehen, wenn der Weser-Radweg zur Szenerie einer Kriminalerzählung wird. Auf der über 500 Kilometer langen Wegstrecke, die 2019 zur beliebtesten Radreisestrecke Deutschlands gekürt wurde, denken alle eigentlich nur an eines: Ihr Ziel an der Nordsee zu erreichen. Die Motive dafür sind jedoch unterschiedlich, und so wird der Radweg zur Kulisse vieler skurriler Ereignisse. Eine Leiche am Wegesrand ist da erst der Anfang. Der in Lippstadt / NRW geborene Germanist, Soziologe und Völkerkundler ist die Strecke bereits selbst gefahren und lässt nun seine Leser die Tour mittels seiner Figuren daran teilnehmen. Die verschiedenen Erzählstränge kreuzen sich immer wieder. Jeder Tag ist ein neues Kapitel, und an jedem Tag kommen die Radwandertouristen ihrem Ziel ein Stück näher. Sie lassen Hameln und Minden, Nienburg und Bremen und viele kleinere Orte hinter sich. Dabei fliegen die Stationen nur so vorbei, denn die Radtour wird für die Protagonisten zu einem ungeahnten Abenteuer. Auch wenn die Vögel am blauen Himmel zwitschern und die Weser friedlich dahinfließt, die Verbrecher schlafen nicht, und sie sind ebenfalls auf dem Weser-Radweg unterwegs … Wer ihn zuerst bezwingt – Täter oder Opfer – bleibt abzuwarten. Bis vor Kurzem hat der Autor Martin Heinzelmann nur Bücher über den Raum Göttingen, der Stadt, in der er lebt, geschrieben. Nun wagt er sich auf neues Terrain. Sein Debüt-Krimi „Hätte, hätte, Fahrradkette“ spielt auf dem Weser-Radweg von Hann. Münden bis nach Cuxhaven. Es handelt sich keineswegs um einen Reiseführer, sondern um eine humorvoll geschriebene Kriminalerzählung. Sie richtet sich an Touristen, wie sie auf der Radreisestrecke zu finden sind – als leichte Lektüre an einem Regentag

Kontakt: Yasmin Ehlers Schardt Verlag Tel.: (441) 21 77 92 87 Fax: (441) 21 77 92 86

Metzer Straße 10 A D-26121 Oldenburg www.schardtverlag.de ehlers@schardtverlag.de

Schardt Verlag | Pressemitteilung

und abends nach den erradelten Kilometern –, aber natürlich auch an alle, die sich auf den Weser-Radweg einstimmen wollen.

Martin Heinzelmann, in Lippstadt/NRW geboren und aufgewachsen, studierte nach Gärtnerlehre und längeren Auslandsreisen Soziologie, Germanistik und Völkerkunde. Nach der Promotion im Bildungsbereich tätig. Er veröffentlicht zu lokalhistorischen Themen. Der Autor lebt in Göttingen. „Hätte, hätte, Fahrradkette“ ist sein Krimi-Debüt.

 

 

-Gerog Klinsik

 

– Lese Bühne Minden / 4 AutorenLesebühne von Florian Fehring vertreten

Die Herforder AutorInnen-Gruppe, bei der PreisträgerInnen mitwirken, tritt seit 2017 mit unterschiedlichen Programmen auf. Mit dabei ist der langjährig in Enger lebende und mit dem Bürgermedienpreis NRW ausgezeichnete Autor Michael Helm. Michael Helm ist versierter Autor von Kurzgeschichten und zudem in der Region bekannt durch viele Literaturabende und Lesungen zu verschiedenen klassischen Autoren. Ebenfalls dabei ist der in Bielefeld geborene Lyriker Ralf Burnicki, Lehrkraft für Philosophie und für seine bildhafte und zugleich gesellschaftskritische Prosadichtung von der Gesellschaft für neue Literatur (NGL Berlin) als „Erbe Orwells“ ausgelobt. Ralf Burnicki liest unter anderem Reisegedichte aus dem Iran, aus China und Griechenland. In verschiedenen Genres aktiv ist die in Bielefeld lebende Autorin Petra Czernitzki. Im Schreibduo „Fairy Gold“ veröffentlichte sie beim Droemer-Knaur-Verlag den Roman „Dating ist kein Zuckerschlecken“, ihre Lyrik widmet sich mit einem Augenzwinkern den Widrigkeiten der Liebe und anderer Errungenschaften des Lebens. Humorvoll sind auch die Kurzgeschichten des Bünder Autors und Journalisten Nicolas Bröggelwirth, wenn er den Alltag aufs Korn nimmt. Bröggelwirth wurde mit dem Hörfunkpreis „Bobby“ der Landesanstalt für Rundfunk und der Deutschen Hörfunkakademie ausgezeichnet. Als Multitalent in Sachen Wortkunst, Fotografie und Malerei gilt die Herforder Autorin Christine Zeides. Die Jungautorin studiert derzeit in Berlin und ist Preisträgerin beim Berliner Literaturwettbewerb des „Literaturpodiums“. Ihre poetische Performance ist stets ein eindrucksvolles Ereignis. Die Zuhörerschaft erwartet somit ein kreatives und vielseitiges Literatur- und Kunstereignis, das mit seiner Kombination aus Kunst und Literatur selbst als Aufbruch daherkommt.

Details

Datum:
12. Oktober
Zeit:
18:00 - 23:00
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